Regionalliga: Knapper Sieg im Tiebreak

Am vergangenen Sonntag, den 25.02.2019, trat das Regionalligateam des BBSC den Weg nach Cottbus an. Nach dem souveränen 3:0 Sieg in der Hinrunde im November versprach man sich ein ebenso souveränes Spiel. Die 2:0 Führung schien vielversprechend, konnte jedoch selbst in mehreren Matchbällen im dritten Satz nicht genutzt werden, sodass die Partie am Ende nur knapp mit 3:2 an die Gäste ging.

Da Cottbus ein machbarer Gegner zu sein schien und die Berliner Meisterschaft der Altersklasse U20 näher rückte, ergriff Trainer Sebastian Bühring in dieser Begegnung die Chance, einen Teil des Meisterschaftsteams aufeinander einzuspielen. So war der Plan, den ersten Satz mit den vier anwesenden Jugendspielerinnen zu starten und ab dem zweiten Satz das gesamte Team auszuwechseln, um die Belastung vor dem anstehenden Turnier gering zu halten. Genauso geschah es auch. Zwischenzeitliche Annahmeschwierigkeiten und eine starke Abwehr auf Seiten Cottbus' machten es dem jungen Team zwar nicht besonders einfach, reichten jedoch auch nicht, um es zu bezwingen. Nachdem die Teams lange dicht an dicht lagen, setzte sich der BBSC ab und konnte den Satz durch eine souveräne Leistung im  Angriff sowie druckvolle Aufschläge für sich entscheiden.

Folgend wurden alle vier U20 Spielerinnen ausgewechselt. Erneut startete man mit einem Auf und Ab. Zwar konnten sich die Gäste immer wieder mit ein paar Punkten Abstand absetzen, gelang es Cottbus doch immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Am Ende konnte der Vorsprung dann doch ausgebaut und gehalten werden, sodass auch dieser Satz auf das Konto der Berlinerinnen ging.

Auch Satz 3 war von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Eine sehr stabile Abwehr und Annahme ermöglichte es dem BBSC immer wieder, zum Angriff zu kommen, allerdings fehlte es an Durchsetzungvermögen. Lange Ralleyes zehrten an den Kräften und die Bälle konnten nur schwer auf den Boden gebracht werden. Dennoch konnten die Damen immer die Kontrolle über das Spiel behalten. In den letzten Zügen jedoch, man führte bereits 24:23, zeigte sich erneut das bekannte Problem: Der Ball wurde nicht tot gemacht. Eigenfehler schlichen sich ein, Nervosität machte sich breit und so wurden selbst die folgenden Matchbälle nicht verwandelt und der Satz schließlich knapp an die Gastgeberinnen abgegeben.

Leicht geknickt verloren die Berlinerinnen im nächsten Durchgang den Faden. Erste Kontakte kamen nicht mehr nach vorne, machten es dem Zuspiel schwer, die Angreifer einzusetzen. Fehler schlichen sich ein in allen Elementen und so konnte sich Cottbus direkt absetzen und eine Führung von bis zu 10 punkten aufbauen. Nachdem das Team lange nicht selbst ins Spiel zurückfand, entschied Bühring, 2 der U20 Spielerinnen zurück aufs Feld zu bringen, um etwas zu verändern und wieder frischen Wind zu bekommen. Nach ein zwei Bällen Gewöhnungszeit fand man so Stück für Stück wieder ins Spiel und konnte den Abstand zu Cottbus auf 3 Punkte verkürzen. Dies reichte jedoch nicht mehr für einen Satzgewinn.

Unerwartet ging es nun also in den Tiebreak. In diesem kämpfte man von Beginn an wieder auf Augenhöhe und schaffte es schließlich, sich knapp mit 16:14 durchzusetzen. Damit nimmt der BBSC nur 2 Punkte mit nach Hause.

Den MVP Titel konnten bei den Gastgeberinnen Spielerin Nummer 3, Emely Nowak, und bei den Gästen Mittelblockerin Julia Kimpinsky den ihren nennen.

Es spielten: Bianca Lehmann (C), Selina Wildrgube, Julia Kimpinsky, Jessica Bögershausen, Johanna Albrecht, Luisa Draeger, Maria Wink, Samantha Gneckow, Mailies Stichling, Tanita Gartz, Johanna Bock, Pia Grätz, Romy Haacke

 Autor:

Romy Haacke

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